Newsletter #12

09. Mai 2007

betr. kulturpolitik für europa

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Die Kulturpolitische Gesellschaft informiert:

Achtung: Noch 29 Tage bis zum Vierten Kulturpolitischen Bundeskongress !

Mobil bei Studium, Kunst und Spiel

Die Grenzübertritte in Europa sind seit den 1950er Jahren um das 30-fache auf über 700 Millionen gestiegen. Zunehmend queren auch Künstler und Kunstwerke die Grenzen, doch diese Zahlen sind noch nicht hoch genug, befindet jedenfalls die Europäische Kulturstiftung und ruft zu einer Kampagne für verbesserte Rahmenbedingungen der Mobilität von Künstlern und Kreativen auf. Mehr hier[Internal]

Im Gespräch: Harald Welzer

Erinnern braucht seine Zeit, Erinnerungskultur ist immer Politik, meint Harald Welzer, Direktor des Center for Interdisciplinary Memory in Essen. Dabei scheint sich aus seiner Sicht in den letzten Jahren ein gewisses Muster herausgebildet zu haben. Es gibt auf der einen Seite eine immer bessere historische Dokumentation von Nationalsozialismus und Holocaust. Auf der anderen Seite beharrt man merkwürdig verstockt auf Positionen, die von der Geschichtswissenschaft längst korrigiert sind. Die europäische Erinnerungskultur ist eines der Themen des vierten Kulturpolitischen Bundeskongresses. Mehr hier[Internal]

Europäische Liebesunion

Spaniens und Englands Singles sind die wahren Vorreiter der kontinentalen Integration. Sie suchen ihre Partner online über alle Grenzen hinweg in ganz Europa. Spaniens Singles haben bei der Suche nach geeigneten PartnerInnen ganz Europa im Blick. Mehr hier[Internal]

In Europa herumhängen

“Hanging around/HeimatQuartier” ist ein europäisches Kunstprojekt und dem Müßiggang auf der Spur. So bildet es ein Gegengewicht zu den verlängerten Erwerbsarbeitszeiten, der Rente mit 67 und anderen Beschäftigungszwängen, deren Protagonisten drohend den Zeigefinger heben und allerorten verkünden „Müßiggang ist aller Laster Anfang“. Mehr hier[Internal]

Neues aus den EU-Förderprogrammen

Das Jahr 2008 ist von der EU zum „Europäischen Jahr des Interkulturellen Dialogs“ ausgerufen worden. Der bekannt gewordene Etat für das gesamte Gebiet der EU liegt bei 10 Millionen Euro, geplant sind vor allem symbolträchtige europaweite Aktionen. Pro Land wird eine Organisation gesucht, die auf nationaler und regionaler Ebene aktiv werden kann. Unabhängig davon spielt das Thema Interkultur in anderen Programmen der EU, aber auch des Europarates oder der Europäischen Kulturstiftung eine zunehmend wichtige Rolle. Mehr hier

Menschen in Europa

Gunter Demnig, Kölner Bildhauer, hat in der im Zentrum von Budapest gelegenen Raday-Straße die ersten Stolpersteine in Ungarn verlegt. Sie tragen die Namen von jüdischen Bewohnern, die dort gewohnt hatten, bevor sie deportiert wurden. Urs Breitenstein, Präsident des Schweizer Buchhändler- und Verleger-Verbandes (SBVV) und seine Kollegen sind empört, dass der Bundesrat in Bern ein Ausnahmegesuch in Sachen Buchpreisbindung verweigert hat. Aleida Assmann, Professorin für Literaturwissenschaft an der Universität Konstanz, resümiert, dass die Zeit vorbei ist, in der man sich darüber einig war, dass die „Vergangenheit jener Bereich unseres Lebens und unserer Geschichte ist, der abgeschlossen und unabänderlich hinter uns liegt“. Mehr hier[Internal]

 

 

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