Europa bildet
In den westlichen Staaten Europas steigt bei jüngeren Generationen das formale Bildungsniveau kontinuierlich an. Der Anteil der Bevölkerung mit mindestens einem Sekundarabschluss II lag 2004 in Norwegen bei 96 %. Hinter dem Spitzenreiter folgen mit Schweden (91 %), Finnland (89 %) und Dänemark (86 %) drei weitere skandinavische Staaten auf den ersten sechs Plätzen. Komplettiert werden sie von der Schweiz (89 %) und Österreich (87 %). Während Deutschland bei der Altersgruppe der 45 – 54-jährigen noch auf Platz 2 liegt, fiel es bei den 25 – 34-jährigen auf Platz 7 zurück. Martin Schulte, Autor der Studie des Instituts für Wirtschaft und Gesellschaft Bonn: „Deutschland ist das einzige Land in Westeuropa, in dem jüngere Jahrgänge seltener einen tertiären Bildungsabschluss haben als ältere.“ Das betrifft alle Bereiche vom Meister über den Techniker bis zum Akademiker. In anderen Ländern wie Irland, Spanien und Frankreich verdoppelte sich dagegen teilweise der entsprechende Anteil bei den jüngeren. Schulte: „Die Bildungsstagnation bzw. Dequalifikation der deutschen Erwerbsbevölkerung steht in krassem Widerspruch zu den steigenden Qualifikationsanforderungen der Wirtschaft.“ In früheren Veröffentlichungen hat das IWG u.a. darauf hingewiesen, dass angesichts der demografischen Entwicklung weltweit unterschiedliche Anforderungen für die Weltregionen entstehen werden. Von einem Arbeitskräftemangel Kann weltweit keine Rede sein: „Erwerbsarbeit wird künftig weltweit reichlich vorhanden und folglich billig sein. Europa kann dadurch seine demographiebedingten Arbeitskräfteknappheit weitgehend überwinden. Voraussetzung hierfür ist, dass es neben einer konsequenten Strategie zur Steigerung der Produktivität eine belastbare und zukunftstaugliche Einwanderungs- und Integrationspolitik entwickelt.“ Dazu gehört auch eine entsprechende Bildungspolitik. Mehr hier
Visionär – kreativ – innovativ
Kreativität und Innovation stehen im Mittelpunkt der EU-Kampagne für das Jahr 2009. Kreative und innovative Ansätze sollen in verschiedenen Bereichen menschlichen Handelns gefördert werden. weiterlesen![Internal link [Internal]](fileadmin/templates/images/link_int.gif)
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Die gesellschaftliche Diskriminierung der Roma spiegelt sich auch in vielen Kunstwerken, die „Zigeuner“ darstellen. Tímea Junghaus, Biennale-Kuratorin in Venedig, fragt nach der Kunst der Roma selbst. weiterlesen![Internal link [Internal]](fileadmin/templates/images/link_int.gif)
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Die Kulturpolitische Gesellschaft betreibt eine neue Nationale Kontaktstelle der EU. Christine Wingert-Beckmann ist die neue Leiterin. weiterlesen![Internal link [Internal]](fileadmin/templates/images/link_int.gif)
Europas Beste
Unter dem Namen Europe's Finest startet der erste europaweite Cinema-on-Demand-Service für europäische Kinos. weiterlesen![Internal link [Internal]](fileadmin/templates/images/link_int.gif)
Am Ende neue Perspektiven
Auf der Konferenz „Neue Perspektiven für den Interkulturellen Dialog in Europa“ bilanzierte die EU-Kommission das Europäische Jahr des Interkulturellen Dialogs. weiterlesen![Internal link [Internal]](fileadmin/templates/images/link_int.gif)
