Kultur macht Europa - 4. Kulturpolitischer Bundeskongress
!--TYPO3SEARCH_begin--
18.10.2008

Mehr Geld und Transparenz

Im Rahmen des Eurocities Kulturforums haben 40 europäische Großstädte ihre Erfahrungen mit Culture 2000 und Culture, den Kulturprogrammen der EU, ausgetauscht und dabei Reformbedarf ausgemacht. Auch wenn die meisten Förderanträge aus dem kommunalen Bereich vor allem von mehr oder weniger unabhängigen Einrichtungen wie städtische Theater oder Museen kommen, sind die Kommunalverwaltungen doch auch selbst in die Abwicklung zahlreicher Förderungen befasst, sie es durch eine Kofinanzierung, Hilfestellungen oder die Überlassung von Räumen oder Arealen für die physische Präsenz der Projekte. Darüber hinaus sind die Städte daran interessiert, ihre kulturellen Einrichtungen bei ihren europäischen Aktivitäten zu unterstützen und den kulrurellen grenzüberschreitenden Dialog fortzuführen und auszubauen. In seiner Stellungnahme nennt das Forum fünf Punkte, die zur Debatte anstehen.

1.      Das Budget des Culture Programme sollte deutlich erhöht werden, um eine wirkliche kulturelle Kooperation zu ermöglichen. Die Städte schätzen die EU-Förderung, weil sie im Gegensatz zu nationalen Programmen nicht auf einen Kulturaustausch im Rahmen der traditionellen Kultur-Außenpolitik abstellt. Zwar sei die Bedeutung der Kulturpolitik durch die EU-Kulturagenda gestiegen, doch die finanzielle Ausstattung damit nicht Schritt gehalten – vor allem nicht in Relation der größeren Zahl von Antragstellern, was wiederum mit der EU-Erweiterung gegeben ist.

2.      Die Ergebnisse der Projekten sollte besser kommuniziert werden. Dabei sollte auf eine größere Transparenz und eine bessere Nachvollziehbarkeit geachtet werden. Bisher wurde lediglich eine Liste der Förderungen ohne ausreichende qualifizierte Hinweise veröffentlicht.

3.      Es besteht dringender Bedarf an mehr Beratungsstellen. Von Seiten der Städte ist ein großes Informationsbedürfnis vorhanden, um möglichst viele Antragsmöglichkeiten zur Förderung kultureller Projekte nachvollziehen zu können.

4.      Die Städte begrüßen ausdrücklich die von der EU-Kommission vorgenommenen Vereinfachungen des Antragswesens, monieren aber ausdrücklich den gängigen EU-Jargon, der auch für Native Speakers des Englischen, Französischen oder Deutschen nur schwer nachzuvollziehen ist und für Sprachunkundige erhebliche Probleme aufwirft.

5.      Schließlich schlagen die Städte eine Reihe von Verbesserungen der Finanzierungsvorschriften vor, um so kleinere Projekte (unter 100.000 Euro) besser als bisher fördern zu können.

Mehr über Eurocities hier

Das Dokument von Eurocities: „Draft – Citie’s experiences with Culture Programme – practical recommendations to improve the Programme“ finden Sie hier[Internal]


!--TYPO3SEARCH_end--
!--TYPO3SEARCH_begin-- !--TYPO3SEARCH_end--
!--TYPO3SEARCH_begin--!--TYPO3SEARCH_end--
!--TYPO3SEARCH_begin--
18.12.2008

Visionär – kreativ – innovativ

Kreativität und Innovation stehen im Mittelpunkt der EU-Kampagne für das Jahr 2009. Kreative und innovative Ansätze sollen in verschiedenen Bereichen menschlichen Handelns gefördert werden. weiterlesen[Internal]


 

06.12.2008

Gibt es so etwas wie Roma-Kunst?

Die gesellschaftliche Diskriminierung der Roma spiegelt sich auch in vielen Kunstwerken, die „Zigeuner“ darstellen. Tímea Junghaus, Biennale-Kuratorin in Venedig, fragt nach der Kunst der Roma selbst. weiterlesen[Internal]


 

01.12.2008

Europa für Bürgerinnen und Bürger

Die Kulturpolitische Gesellschaft betreibt eine neue Nationale Kontaktstelle der EU. Christine Wingert-Beckmann ist die neue Leiterin. weiterlesen[Internal]


 

30.11.2008

Europas Beste

Unter dem Namen Europe's Finest startet der erste europaweite Cinema-on-Demand-Service für europäische Kinos. weiterlesen[Internal]


 

20.11.2008

Am Ende neue Perspektiven

Auf der Konferenz „Neue Perspektiven für den Interkulturellen Dialog in Europa“ bilanzierte die EU-Kommission das Europäische Jahr des Interkulturellen Dialogs. weiterlesen[Internal]


 

1 bis 5 von 201

1

2

3

4

5

6

7

vor >

!--TYPO3SEARCH_end--